SZ-Kosmos | Rausch und Risiko
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Wussten Sie, dass Gottfried Benn sich Kokain über eine Art Drogenplombe in einem löchrigen Zahn verabreichte? Dass während des Ersten Weltkriegs Morphium und Kokain inklusive Spritze und Nadel als „nützliches Präsent“ für Frontsoldaten in Kaufhäusern offeriert wurde? Dass in Lateinamerika mitunter Kröten wegen der halluzinogenen Wirkung eines Hautsekrets abgeleckt werden?

All diese Beispiele zeigen Präsenz und Bedeutung von Rausch und Rauschmitteln in den meisten Kulturen dieser Welt. Sie zeigen auch das mit ihnen verbundene Risiko und die Gefahr. Während Gottfried Benn das Kokain in Gedichten pries, starb sein Zeitgenosse Georg Trakl an einer Überdosis.  Morphium und Kokain sind heute jenseits von Praxen und Krankenhäusern verboten. Und die Krötendroge enthält neben halluzinogenen Wirkstoffen auch gefährliche Giftstoffe.

Mit 360° – Die Recherche „Rausch und  Risiko“ beschreiben wir die Ambivalenz des Drogenkonsums. Wir haben für Sie recherchiert und unter dem Titel „Rausch und Risiko“ ein Dossier aus Analysen, Interviews, Reportagen und Videos zusammengestellt. Hier können Sie es herunterladen.

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Leseproben

aus dem Dossier

Illustration: Jessy Asmus/SZ.de

Welt im Rausch

Solange es Menschen gibt, nehmen sie Drogen. Ihre Haltung dazu ändert sich allerdings ständig. Heute ist der Rausch eine ernste Angelegenheit geworden. Ein Essay von Bernd Graff

Foto: J Kelly, M Corrigan, RA Cahill

„Jede Körperöffnung wird als Versteck genutzt“

Heroin im Feuerlöscher, Kokain im Magen. Der Chemielehrer als Drogenkoch, ein illegales Labor, das explodiert: Ein Drogenfahnder erzählt aus seinem Alltag. Ein Interview von Anna Fischhaber

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Guter Rausch, böser Rausch

Die Geschichte des Rausches ist ein einziges Missverständnis. Während der Staat beim Kiffen null Toleranz kennt, dürfen wir uns bis zur Besinnungslosigkeit betrinken. Warum eigentlich? Von Violetta Simon

Illustration: Jessy Asmus/SZ.de

Kiffen als Karrierechance

Die Marihuana-Legalisierung in einigen US-Bundesstaaten hat eine neue Branche entstehen lassen – und plötzlich arbeiten Amerikaner als Cannabis-Erntehelfer oder Rauchtouristen-Führer. Von Johannes Kuhn und Beate Wild

Wie ein Trimmer arbeitet

Aus Blüten Kalorienbomben machen

Bud- statt Bartender

Rausch und Risiko

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