SZ-Kosmos | Rauchen
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Am 20. Mai tritt die neue EU-Tabakrichtlinie in Kraft. Sie gilt dann auch in Deutschland. Die offensichtlichste Auswirkung: Schockfotos auf den Zigarettenschachteln. Die Bilder sind nur ein weiterer Stolperstein, der Rauchern in den Weg gelegt wird – für uns aber sind sie ein Anlass zu fragen, welchen Stand die Zigarette heute noch hat. Wir haben mit Menschen gesprochen, für die Nikotin ein wichtiger Teil des Lebens war oder noch ist. Da ist die schwerkranke Altenpflegerin, die das jahrzehntelange Rauchen bitter bereut. Da sind aber auch Menschen, die allen Warnungen und Einschränkungen zum Trotz weiter und weiter qualmen. Warum?

Und was bedeutet es, dass die große Freiheit längst auch für die Tabakkonzerne vorbei ist? Big Tobacco hat noch ganz andere Probleme als den Druck von immer mehr Regierungen. Die Industrie hat das Potenzial der E-Zigarette schnell begriffen, während Wissenschaft und Politik noch immer um eine Bewertung ringen. Wichtig ist auch der Blick über Europa Hinaus: wer sich über die neuen Schockfotos beschwert, sollte wissen, dass die Anti-Tabak-Politik in vielen Staaten der Welt viel strenger ist als in Deutschland.

Hier können Sie das 360°-Dossier „Noch eine letzte Zigarette – über die Zukunft des Rauchens“ herunterladen.

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Aus dem Inhalt

 

Zigarettenschachteln mit einem möglichen einheitlichem Aussehen und Aufdrucken von Folgeschäden des Zigarettenkonsums sind am Freitag (14.09.2012) auf der Eröffnungs-Pressekonferenz zur Tabak-Fachmesse "inter-tabac" in den Westfalenhallen in Dortmund ausgestellt. Rund 300 Aussteller aus 40 Ländern stellen auf der Messe die aktuellen Trends und Moden der Tabakindustrie aus. Ein großes Thema unter den Ausstellern ist ein Vorschlag der EU-Kommission, in Anlehnung an ein ähnliches Gesetz in Australien die Zigarettenverpackungen einheitlich ohne Markennamen, dafür aber mit Aufdruck von möglichen Gesundheitsschäden zu gestalten. Foto: Jonas Güttler dpa/lnw  +++(c) dpa - Bildfunk+++ |

Schock auf der Schachtel

Bald prangt auf jeder Zigarettenpackung in Deutschland ein gruseliges Foto. Die Tabak-Lobby hat das versucht zu verhindern – und großen Einfluss auf das Gesetz ausgeübt. Von Berit Uhlmann

ILLUSTRATION - Ein Mann raucht am 25.06.2013 in Stuttgart (Baden-Württemberg) eine Zigarette. Am Mittwoch (26.06.2013) stellt das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg die Ergebnisse einer Studie zum Nichtraucherschutz in Baden-Württemberg vor. Foto: Daniel Bockwoldt/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Diagnose: Unheilbar

38 Jahre lang raucht Heidi K. eine Packung am Tag. Haare, Haut und Zähne haben mitgeraucht, all die Jahre. Dann gibt ihr Körper auf – aber Heidi K. nicht. Von Felix Hütten

ARCHIV - Verkäuferinnen stehen am 14.04.2014 in Peking, China, hinter einem Thresen in dem Zigaretten liegen.   Foto: Tim Brakemeier/dpa   (zu dpa "China hat die weltgrößte Tabakindustrie" vom 24.05.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit

Über die Zukunft des Rauchens

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